In den Modulen Systementwicklung und Grundlagen der Zuverlässigkeitstechnik wird das notwendige Basiswissen gelehrt, auf welches in den Kernmodulen Zuverlässigkeitstechnik und Funktionale Sicherheit fachlich aufgebaut wird.

In den Grundlagenmodulen finden sich Themen zur Werkstoffkunde, zur Stochastik sowie die Einführung in die Zuverlässigkeitstechnik. Auch wird ein Fokus auf die Systementwicklung gelegt, deren Bereiche Sofware-Engineering und Embedded Systems sind, da heute nahezu alle technischen Systeme elektronisch gesteuert werden.

Die Kernmodule erlernen Sie umfassende Methodenwissen der Zuverlässigkeitstechnik kennen und im Bereich der Funktionalen Sicherheit, Normen zu verstehen und anzuwenden. 

In den weiterführenden Modulen des Projektmanagements und schließlich im Teamprojekt, lernen Sie im Rahmen eines Entwicklungsprojektes, die Inhalte aus dem vorangegangen Modulen realitätsnah umzusetzen.     

Inhalte
Sie beherrschen nach erfolgreichem Abschluss des Moduls die fortgeschrittenen Methoden und Werkzeuge des Software-Engineerings, insbesondere die Einbettung der produktiven Softwareerstellung in einen Gesamtprozess, der auch Querschnittstätigkeiten und Projektmanagementaufgaben enthält. Hierbei entwickeln Sie auch die Fähigkeit, geeignete Softwarearchitekturen unter Berücksichtigung der Echtzeitanforderungen zu realisieren. Sie lernen Software zu dokumentieren sowie Softwaretests durchzuführen.

Lehrveranstaltungen
▪ Software-Engineering I
▪ Software-Engineering II
▪ Embedded Systems I
▪ Embedded Systems II

Umfang
10 CP/ 4 Präsenztage/ 4 Lehrbriefe + E-Learning-Materialien

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Inhalte
Sie werden soweit in das Wissen um die mathematischen, naturwissenschaftlichen und werkstoffkundlichen Grundlagen der Zuverlässigkeitstechnik eingeführt, dass Sie Berechnungen von Zuverlässigkeitsverfahren durchführen können. Sie wissen Schadensfälle sachlich zielführend zu erfassen und sind befähigt, Ausfallursachen zu analysieren und infolge dessen erste Verbesserungsvorschläge abzuleiten.

Lehrveranstaltungen
▪ Werkstoffkunde I
▪ Werkstoffkunde II
▪ Stochastik
▪ Einführung in die Zuverlässigkeitstechnik

Umfang
10 CP/ 4 Präsenztage/ 4 Lehrbriefe + E-Learning-Materialien

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Inhalte
Die Zuverlässigkeit eines Produkts oder Systems gibt an, wie verlässlich es seine zugewiesene Funktion in einem bestimmten Zeitintervall erfüllt. Zuverlässigkeit steht dadurch als Produktmerkmal im direkten Zusammenhang mit der Kundenzufriedenheit. Als Studierende lernen Sie daher die verschiedenen Arbeitsfelder und methodischen Ansätze aus dem Bereich der Zuverlässigkeitstechnik kennen. Hierzu zählen Methoden zur Berechnung der Systemzuverlässigkeit ebenso wie Verfahren zur Risikobewertung. Sie erhalten einen Einblick in häufige Fehlermechanismen und Analyseverfahren von Ausfallursachen.
Sie lernen Problemstellungen der Zuverlässigkeitstechnik zu analysieren und zu deren Lösung quantitative und qualitative Methoden anzuwenden. Sie können Fehlerursachen erkennen, Ausfallursachen bestimmen und beherrschen zu deren Lösung spezifische Aspekte der Zuverlässigkeitstechnik.

Lehrveranstaltungen
▪ Ausfallursachen elektrischer Systeme und deren Analyse
▪ Quantitative Methoden der Zuverlässigkeitstechnik
▪ Qualitative Methoden der Zuverlässigkeitstechnik
▪ Zuverlässigkeit von mechanischen Systemen

Umfang
10 CP/ 4 Präsenztage/ 4 Lehrbriefe + E-Learning-Materialien

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Inhalte
Moderne technische Produkte sind heute wie auch ihre Produktionsanlagen selbst Kombinationen aus einer Vielzahl verschieden komplexer Systeme aus Hard- und Softwarekomponenten. Gezielt ergriffene Maßnahmen zur funktionalen Sicherheit können das Risiko von einzelnen Komponenten-Fehlfunktionen bis hin zu Gesamtsystemausfällen auf ein vertretbares Maß reduzieren. Sie lernen die gängigen Methoden sowie die handlungstechnischen Schritte zur Fehlerbeherrschung und zur Ableitung von Sicherheitszielen kennen und anwenden, eingeschlossen die Gefahren- und Risikobewertung und dies in einem gesamtsystemischen Ansatz.
Sie verstehen Problemstellungen aus dem Bereich der Funktionalen Sicherheit elektrotechnischer Geräte und Maschinen und können diese bewerten. Sie werden geschult, Geräteausfallursachen zu ermitteln, Versagenswahrscheinlichkeiten zu berechnen und Sicherheitsfunktionen zur Abhilfe zu entwerfen.

Lehrveranstaltungen
▪ Funktionale Sicherheit – Gesamtbetrachtung
▪ Entwurf und Realisierung von Sicherheitsfunktionen
▪ Betriebssicherheit
▪ Sicherheit in Embedded Systemen

Umfang
10 CP/ 4 Präsenztage/ 4 Lehrbriefe + E-Learning-Materialien

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InhalteEine nicht zu unterschätzende Fehlerquelle in technischen Systemen stellen ihre Nutzer/innen bzw. das Bedienpersonal dar. Auftretende Probleme bei Mensch-Maschine- bzw. Mensch-Produkt-Interaktionen lassen sich nur in einem gewissen Maß vorhersagen. Diese stützen sich zumeist auf wissenschaftliche Erkenntnisse der Ergonomie sowie der Kognitions- und Kommunikationspsychologie. Hierin begründet lernen Sie die Gebrauchstauglichkeit von Produkten auf Grundlage der Lehrinhalte über menschliche Kognition und Produktinteraktion einzuschätzen, zu testen und zu verbessern.Das Absolvieren dieses Moduls befähigt Sie, humane Probleme sowie Fehler bei Produktinteraktionen zu analysieren und zu begründen und deren notwendige Abhilfen bzw. Verbesserungen aufzuzeigen. Das heißt, Sie können die menschzentrierten Gestaltungsprozesse nach DIN interpretieren, beurteilen und gestalten, um so den Menschen mit seinen individuellen Leistungsvoraussetzungen und Motiven, seinen kognitiven und kommunikativen Fähigkeiten in Systemgestaltungen zu berücksichtigen.

Lehrveranstaltungen
▪ Der menschliche Faktor – aus technischer Perspektive
▪ Der menschliche Faktor – aus menschlicher Perspektive

Umfang
5 CP/ 2 Präsenztage/ 2 Lehrbriefe + E-Learning-Materialien

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Nach einer Einführung in Projektmanagement sowie den fachgerechten Umgang mit einschlägigen Normen wird ein Teamprojekt in einer Gruppe bearbeitet. Sie üben, ein Teamprojekt in methodischer Vorgehensweise erfolgreich zu bearbeiten sowie dessen Verlauf und Ergebnisse zu dokumentieren und vorzutragen.

Lehrveranstaltungen
▪ Projektmanagement
▪ Normungsgerechte Entwicklung von technischen Systemen
▪ Teamprojekt: Arbeiten mit Normen

Umfang
10 CP/ 4 Präsenztage/ 4 Lehrbriefe + E-Learning-Materialien

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